Ein geringes Selbstwertgefühl kann sich als andauerndes Gefühl zeigen, nicht gut genug zu sein, als harsche Selbstkritik oder als Schwierigkeit, Komplimente und Freundlichkeit von anderen anzunehmen. Es unterscheidet sich von Körperbild oder dem Hochstapler-Syndrom – es geht um deinen grundsätzlichen Wert als Person, nicht um einen einzelnen Teil deines Aussehens oder deiner Leistungen.
Selbstwertgefühl lässt sich schrittweise wieder aufbauen, durch kleine, wiederholte Erfahrungen von Selbstachtung.
Einige Dinge, die du heute ausprobieren kannst
- Bemerke einen selbstkritischen Gedanken und frag dich: Würde ich das auch zu einer Freundin oder einem Freund sagen? Falls nicht, versuche ihn so umzuformulieren, wie du mit jemandem sprechen würdest, der dir am Herzen liegt.
- Schreibe eine Sache auf, die du heute getan hast – und sei sie noch so klein –, die einen deiner Werte oder deiner Stärken widerspiegelt. Keine Leistung, einfach eine Handlung, die sich nach „dir“ angefühlt hat.
- Übe heute, ein Kompliment oder eine nette Geste anzunehmen, ohne es abzuwerten, kleinzureden oder sofort etwas zurückzugeben.
Brauchst du einen Moment, um dir selbst mit mehr Freundlichkeit zu begegnen? Probiere unsere Selbstmitgefühlspause aus.
Wenn ein bestimmter selbstkritischer Gedanke sich immer wiederholt, probiere unser Gedankenprotokoll-Tool, um ihn genauer zu betrachten (privat, und nur in deinem eigenen Browser gespeichert).
Wo du weitere Unterstützung findest
- therapie.de – Selbstwertgefühl – Wissenschaftlich fundierter Überblick über Definition, Ursachen und Auswirkungen eines geringen Selbstwertgefühls.
- therapie.de – Selbstwertgefühl stärken – Praktische Ansätze aus Coaching und Therapie, um das eigene Selbstwertgefühl gezielt zu verbessern.
- psychenet.de – Kostenlose, wissenschaftlich fundierte Informationen zu psychischer Gesundheit und Online-Interventionen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf).
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) – Unabhängiges, wissenschaftlich geprüftes Gesundheitsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
Dies sind allgemeine Startpunkte, keine Diagnose und kein vollständiger Behandlungsplan.