Wenn du dich in unmittelbarer Gefahr oder in einer Krise befindest:

Bei akuter Lebensgefahr: Notruf 112 (Deutschland/Österreich/EU) oder 144 (Schweiz).

Informierte Einwilligung in der Therapie bedeutet, dass du das Recht hast zu verstehen, worin du einwilligst, bevor die Behandlung beginnt — und währenddessen weiter Fragen zu stellen. Es ist nicht nur ein Formular, das man beim ersten Termin unterschreibt. Eine gute Therapeutin oder ein guter Therapeut erklärt den Ansatz, legt die Grenzen der Vertraulichkeit offen und bespricht deine Ziele mit dir im Verlauf immer wieder. Wenn das ausbleibt, ist es schwerer zu erkennen, ob der Prozess, den du durchläufst, dir tatsächlich hilft.

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Was informierte Einwilligung wirklich bedeutet

Informierte Einwilligung ist ein fortlaufendes Gespräch, keine einmalige Unterschrift. Das bedeutet, dass du in klarer Sprache verstehst, was die Behandlung umfasst, wie lange sie ungefähr dauern könnte, was sie kostet und welche anderen Möglichkeiten es gibt — einschließlich der Option, gar keine Behandlung zu machen. Es bedeutet auch, dass du jederzeit Fragen stellen und eine klare Antwort bekommen kannst und dass du deine Meinung zu einer Methode oder zum gesamten Behandlungsverlauf ändern darfst, ohne dass dir das negativ ausgelegt wird.

Was deine Therapeutin oder dein Therapeut dir vorab sagen sollte

Warnzeichen, auf die du achten solltest

Dein Recht, Fragen zu stellen und Nein zu sagen

Du kannst eine konkrete Methode oder Übung ablehnen, ohne die gesamte therapeutische Beziehung zu beenden — „Das möchte ich lieber nicht machen, können wir etwas anderes versuchen?“ ist ein vollständiger Satz. Du kannst jederzeit eine Erklärung in verständlicher Sprache verlangen, wenn etwas unklar ist. Du kannst die Therapie jederzeit aus jedem Grund beenden, und eine Therapeutin oder ein Therapeut mit guter informierter Einwilligung wird diese Entscheidung unterstützen, statt dich davon abzubringen. Nichts davon macht dich zu einer schwierigen Klientin oder einem schwierigen Klienten; es macht dich zu einer informierten Person.

Wenn du dich unter Druck gesetzt oder übergangen fühlst

Wenn deine Fragen beiseitegewischt werden oder du das Gefühl hast, aus deinen Bedenken herausgeredet zu werden statt gehört zu werden, solltest du das ernst nehmen — auf unserer Seite Medizinisches Gaslighting erfährst du mehr darüber, wie Abwertung in einer Behandlungsbeziehung aussehen kann. Wenn es dir schwerfällt, Nein zu sagen oder dich zu wehren, obwohl sich etwas falsch anfühlt, findest du auf unserer Seite Grenzen setzen praktische Formulierungen, die in einer Therapiepraxis genauso funktionieren wie überall sonst.

Fragen an eine neue Therapeutin oder einen neuen Therapeuten

Wo du mehr findest

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsversorgung.

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