Wenn du dich in unmittelbarer Gefahr oder in einer Krise befindest:

Bei akuter Lebensgefahr: Notruf 112 (Deutschland/Österreich/EU) oder 144 (Schweiz).

Was ist Selbstsabotage?

Selbstsabotage passiert, wenn deine eigenen Gedanken, Gewohnheiten oder Entscheidungen den Zielen im Weg stehen, die du eigentlich erreichen willst. Das kann so aussehen, dass du eine wichtige Aufgabe aufschiebst, einen Streit beginnst, sobald eine Beziehung gut läuft, ein Projekt kurz vor dem Erfolg abbrichst oder ein Muster wiederholst, von dem du weißt, dass es dir nicht guttut, sogar während es passiert. Selbstsabotage bedeutet nicht, dass du faul oder kaputt bist - meist ist es eine alte Strategie, die sich früher schützend angefühlt hat und jetzt in Situationen auftaucht, in denen sie nicht mehr hilft.

Anzeichen, dass du dich selbst sabotieren könntest

Ein paar Dinge, die du heute ausprobieren kannst

Warum das passiert

Selbstsabotage geht oft auf eine Angst zurück, die unter der Oberfläche größer ist, als sie wirkt - Angst vor Versagen, Angst davor, dass Erfolg etwas verändert, Angst, nicht gut genug zu sein, oder Angst, wirklich gesehen und dann abgelehnt zu werden. Wenn du in einem Umfeld aufgewachsen bist, in dem Leistung nicht sicher war, Liebe an Bedingungen geknüpft war oder Fehler hart bestraft wurden, hat dein Geist vielleicht gelernt, dass klein bleiben oder hinter den Möglichkeiten zurückbleiben sicherer ist, als es ganz zu versuchen. Auch ein niedriger Selbstwert spielt eine Rolle: Es kann sich angenehmer anfühlen, zu deinen eigenen Bedingungen zu scheitern, als erfolgreich zu sein und zu befürchten, dass es nicht anhält oder dass du es nicht verdienst.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Ein Gespräch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten ist sinnvoll, wenn sich selbstsabotierende Muster trotz deiner besten Bemühungen ständig wiederholen, wenn sie Beziehungen, Gesundheit oder Arbeit belasten, die dir wichtig sind, oder wenn sie mit tieferen Themen wie Angst, Depression, Trauma oder Substanzkonsum verknüpft sind. Therapeutische Unterstützung kann dir helfen, die zugrunde liegende Angst oder Überzeugung hinter dem Muster zu verstehen, und Ansätze wie die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) oder psychodynamische Therapie eignen sich gut, um in Momenten, die heute alte selbstschädigende Reaktionen auslösen, neue Antworten aufzubauen.

Wo du mehr findest

Für vertiefende Informationen siehe BetterUps Leitfaden zum Überwinden von Selbstsabotage, Psychology Todays Überblick über Selbstsabotage und Medical News Todays Artikel über selbstschädigendes Verhalten.

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Diese Seite bietet allgemeine Informationen und Ideen zur Selbsthilfe. Sie ist keine Diagnose und kein Ersatz für professionelle Hilfe. Wenn Gedankenkreisen mit starker Belastung oder Gedanken an Selbstverletzung einhergeht, hole dir bitte Unterstützung.

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