Wenn du dich in unmittelbarer Gefahr oder in einer Krise befindest:

Bei akuter Lebensgefahr: Notruf 112 (Deutschland/Österreich/EU) oder 144 (Schweiz).

Wenn jemand, der dir wichtig ist, eine schwere Zeit durchlebt, ist es normal, nicht zu wissen, was man sagen soll. Deine ruhige Anwesenheit kann mehr zählen als perfekte Worte. Klare, direkte Fragen und konkrete Unterstützung können helfen, die Sicherheit dieser Person zu wahren. Wenn du dir Sorgen um die unmittelbare Sicherheit der Person machst, kannst du die Krisennummern oben im Banner auch selbst anrufen. Sie sind auch für Angehörige und Unterstützende da, nicht nur für die Person in der Krise.

Einige Dinge, die du heute ausprobieren kannst

Wenn Hilfe abgelehnt wird

Manchmal möchte die Person, um die du dich sorgst, keine Hilfe, zumindest noch nicht. Das ist wirklich schwer auszuhalten, aber in den meisten Situationen kannst du niemanden zu einer Behandlung zwingen (enge Ausnahmen betreffen akute Gefahr, dann greifen die Notfalldienste ein). Einiges wirkt meist besser als Druck oder Drohungen:

Wenn die Ablehnung mit einer konkreten Sorge zusammenhängt (eine schlechte frühere Erfahrung mit Arzt oder Therapeut, Kosten oder Angst vor Bewertung), hilft es meist mehr, diese Sorge klar zu benennen und gemeinsam Lösungen zu suchen – etwa gemeinsam nach gestaffelten Preisen zu schauen, siehe Erschwingliche Therapie – als immer wieder zu sagen: „Du solltest wirklich gehen".

Das ist etwas anderes als eine akute Sicherheitslage. Wenn jemand in Gefahr ist, sich selbst oder andere zu verletzen, nutze die Krisenressourcen im Banner oben, statt darauf zu warten, dass die Person Hilfe annimmt.

Jemanden zu begleiten, der Unterstützung nicht annimmt, kann dich auszehren. Es ist in Ordnung, Grenzen zu haben und eigene Unterstützung zu holen – Burnout hat mehr zu Erschöpfung bei Angehörigen, und Gespräche mit der eigenen Therapeutin oder dem eigenen Therapeuten oder einer Angehörigengruppe können helfen, das langfristig durchzuhalten.

Für weitere Informationen

Dies sind allgemeine Startpunkte, keine Diagnose und kein vollständiger Behandlungsplan.

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